Info-Veranstaltung zur Baustelle am Teichknoten

23.02.2017

30 Parkplätze an Teichpromenade

Baustelle am Teichknoten Blick über die Baustelle am Teichknoten. (Foto: Ronny Seifarth)

Seit dem 13. Februar ist die Käthe-Kollwitz-Straße zwischen der Großbaustelle und dem sogenannten Teichknoten voll gesperrt. Die aufwändige Errichtung eines Regenüberlaufbeckens mit circa 550 Kubikmetern Fassungsvermögen hat erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr, das von einigen prophezeite Chaos ist jedoch ausgeblieben. Gleichwohl gibt es vor allem bei den unmittelbar betroffenen Bürgern offene Fragen sowohl zu dem ungewöhnlichen Bauvorhaben als auch zu Verkehrsproblemen infolge der Vollsperrung. Aus diesem Grund hatte der WABA (Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsbetrieb Altenburg) am Montagabend zu einer Informationsveranstaltung ins Rathaus eingeladen, an der neben Werkleiter Martin Wenzel auch Oberbürgermeister Michael Wolf teilnahm. Circa 40 Interessierte folgten der Einladung.
Einleitend berichtete der Oberbürgermeister, dass er bei einer Vor-Ort-Begehung festgestellt habe, dass die Umleitung des Verkehrs über die Kreuzstraße auch in der Hauptverkehrszeit funktioniere, ohne dass es zu längeren Staus komme. Das Stadtoberhaupt kündigte an, dass es dort verstärkt zu Geschwindigkeitsmessungen kommen werde, um das geltende Tempolimit von 30 Stundenkilometern durchzusetzen. Die Polizei habe zugesichert, auf den Verkehr in der Kreuzstraße in der nächsten Zeit ein wachsames Auge zu haben und dort wiederholt zu blitzen.
Während die Kollwitz-Straße voll gesperrt ist, stehen eine Reihe von Parkplätzen nicht zur Verfügung. So kann derzeit nicht in der Mauerstraße geparkt werden, weil diese zur Sackgasse geworden ist. Der Oberbürgermeister bezifferte die Zahl der wegen des Bauprojekts weggefallenen Parkplätze auf 40. Um den verschärften Parkdruck zu mindern und die Situation zu „entkrampfen“, wurden mehrere Maßnahmen beschlossen. So können Bewohner der Parkzone K während der Bauzeit, also voraussichtlich bis zum Jahresende, auf einem Stück der Teichpromenade parken und zwar auf dem Abschnitt bis zur Einfahrt zu den ehemaligen Teichterrassen. Diese Offerte gilt wie gesagt nur für Bewohnerparken, auf der Promenade ist Platz für 30 Stellplätze. Darüber hinaus sind in der Käthe-Kollwitz-Straße selbst sechs zusätzliche Parkplätze geschaffen worden, sie befinden sich auf dem Abschnitt zwischen Wielandstraße bis kurz vor Baustellenbeginn.


Im Zusammenhang mit der Parkplatzproblematik kam der Oberbürgermeister auf den Gehwegbau in der Thümmelstraße zu sprechen. Der Gehwegbau dort habe im Vorjahr begonnen und müsse nun als sogenannte „Restleistung“ fortgesetzt werden. Betroffen ist ein Abschnitt von immerhin rund 100 Metern Länge. In Verbindung mit dem Gehwegbau werden gleichzeitig neue Trinkwasserhausanschlüsse verlegt. Um den ungünstigen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen, wurde festgelegt, dass der Gehwegbau in der Thümmelstraße in zwei Abschnitten erfolgen soll. Das heißt: Die Arbeiten beschränken sich jeweils auf 50 Meter, sodass nicht die gesamte Thümmelstraße von einem Parkverbot betroffen ist. Dem aktuellen Zeitplan zufolge wird der Gehwegbau in der Thümmelstraße bis zum 31. März dieses Jahres beendet sein.
Die Vollsperrung der Kollwitz-Straße wird wie erwähnt bis zum Jahresende dauern. Werkleiter Martin Wenzel warb auf der Info-Veranstaltung um Verständnis. Er führte aus, dass vom Bau des Regenüberlaufbeckens eine Reihe von Investitionen, unter anderem in der Zwickauer Straße und in der Kollwitz-Straße, abhängen. Mit der komplexen Baumaßnahme am Teichknoten werde eine Auflage der Unteren Wasserbehörde umgesetzt. Das Überlaufbecken könne circa 550 Kubikmeter Mischwasser aufnehmen und dann nur das darin enthaltene Schmutzwasser in das Klärwerk weiterleiten. Das Projekt soll also einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz leisten, denn künftig wird weniger Schmutzwasser in die Blaue Flut gelangen. Das Vorhaben sei deswegen besonders aufwändig, weil das neue Bauwerk in die Kanalisation eingebunden werden müsse.
Nach den Ausführungen nutzten die Bürger die Gelegenheit um Kritik zu üben und die Verantwortlichen zu Details zu befragen. Der ein oder andere interessante Vorschlag, der zur Verbesserung der Situation führen könnte, wird noch geprüft.


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