Abrissarbeiten an der Leipziger Straße

23.02.2017

Marode Gebäude verschwinden

 Leipziger Straße Die Abrissarbeiten in der Leipziger Straße haben begonnen. (Fotos: Ronny Seifarth)

Wie der Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsbetrieb Altenburg (WABA) informiert, haben in dieser Woche an der Leipziger Straße aufwändige Abrissarbeiten begonnen. Dabei handelt es sich um Kompensationsmaßnahmen für die zukünftige Flächenversiegelung im Gewerbegebiet Poschwitz. Ziel ist der Abbruch des verfallenen Wohngebäudekomplexes in der Leipziger Straße 26 bis 34. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende April 2017 dauern.

Unterlagen aus den Archiven der Stadt belegen, dass die zwei- und dreigeschossigen Wohngebäude sowie eine freistehende Villa aus dem Jahr 1934 nach dem 2. Weltkrieg bis zum Jahr 1992 durch sowjetische Streitkräfte genutzt wurden. Sie dienten als Unterkunft für ansässige Offiziere. Die Gebäude befinden sich in einem sehr schlechten Zustand.

Die Größe der zu beräumenden Fläche beträgt abzüglich der Gebäude circa 3300 Quadratmeter. Dachkonstruktionen und Zwischendecken sind an vielen Stellen eingebrochen, es besteht Einsturzgefahr. Das Gelände ist nahezu vollflächig mit Wildwuchs (Jungbäume und Sträucher) überwuchert. Weiterhin sind Ansammlungen von Bauschutt, Müll, Schrott und Altholz gefällter Bäume vorhanden.
Vereinzelt sind Bäume mit Stammumfängen vorhanden, deren Fällung durch die Stadt Altenburg genehmigt wurde. Umfangreiche Rodung von Büschen und Sträuchern sind unumgänglich.

Die Abbruch- und Entsorgungsmaterialien werden über die Leipziger Straße über eine provisorische Baustellenzufahrt abgefahren. Dafür ist die Einrichtung einer Ampelanlage mit Fernbedienung zur Grünanforderung aus der Baustelle vorgesehen. Es erfolgt keine Zufahrt über die schmale Wohngebietsstraße.
Das Gelände wird nach den Abbruchmaßnahmen durch Bodenauffüllungen an die
vorhandene Umgebung angeglichen. Als oberste Schicht wird Mutterboden aufgetragen. So entsteht eine bepflanzungsfähige Fläche, die für eine Wiederaufforstung vorgesehen ist.

Der Abriss der Häuser war möglich geworden, weil die Stadt Altenburg sie nach langen Verhandlungen erworben hatte. Oberbürgermeister Michael Wolf: „Ich bin erleichtert, dass die maroden Gebäude nun verschwinden, sie haben das Eingangsbild der Stadt verschandelt. Nach Abschluss der Arbeiten wird das Gelände am Ortseingang nachhaltig aufgewertet sein.“


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