Drei Spielgeräte auf dem Markt

11.08.2017

Optische Effekte verblüffen

Spielgeräte auf dem Markt Mileen Avci dreht beherzt ein paar Runden in der Pirouette.

Altenburgs „Gute Stube“, der große Marktplatz, ist in der Vorwoche mit drei Spielgeräten bestückt worden. Dabei handelt es sich um eine Prismensäule, einen Streifenspiegel und eine Pirouette. Während die Pirouette, ein kleines Karussell, mit dem man sich um die eigene Achse drehen kann, vor allem Kinder anziehen dürfte, locken Prismensäule und Streifenspiegel auch Erwachsene, denn die optischen Effekte verblüffen Alt und Jung.

Die Pirouette wurde passenderweise unweit der Drehstühle beim Café Domizil aufgebaut, dort geht es jetzt also im wahrsten Sinne des Wortes rund. Der Streifenspiegel befindet sich in der Nähe des Ratskellers und die Prismensäule steht auf der oberen Markthälfte vor dem Modegeschäft Bonita. Die Standorte wurden mit Bedacht gewählt, wichtig war, dass die Durchführung von Märkten und anderen Veranstaltungen nicht beeinträchtigt wird.

Noch in diesem Monat soll der große Platz ein viertes Spielgerät zur Unterhaltung der Marktbesucher erhalten. In der Hülse, die sonst unter anderem den Maibaum hält, wird mit Hilfe eines Adapters ein Schattenspiel befestigt, das bei Bedarf ohne großen Aufwand demontiert werden kann. Sowohl das Schattenspiel als auch die anderen drei Geräte gelten als robust.


Spielgeräte auf dem Markt Yvonne Albrecht (links) und Kerstin Haferung sehen sich in der Prismensäule. (Fotos: Ronny Seifarth)

Mit Anschaffung und Aufbau der vier Kleingeräte soll ein weiterer Beitrag zur Belebung der Innenstadt geleistet werden. Schon in den ersten Tagen war zu beobachten, dass die Spielgeräte die Neugier von Passanten wecken. Dank dieser und weiterer Maßnahmen – erinnert sei an die Schaffung neuer Parkplätze – hat sich die Erreichbarkeit des Stadtzentrums verbessert und dessen Aufenthaltsqualität erhöht.
Die Initiative zur Aufstellung der Spielgeräte ging von Oberbürgermeister Michael Wolf aus. Die Finanzierung erfolgt mit Geldern aus der Infrastrukturpauschale, die vier größtenteils aus Edelstahl gefertigten Spielgeräte kosten circa 30.000 Euro.


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