Johannisgraben

04.09.2017

Ausbau verzögert sich

Johannisgraben Dr. Volker Neubeck untersuchte Reste der alten Zwingermauer, die entlang dem Johannisgraben verlief. (Fotos: Ronny Seifarth)

Der grundhafte Ausbau des Johannisgrabens verzögert sich. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten, die wichtige Baustoffe betreffen, dauert das aufwändige Straßenbauprojekt voraussichtlich etwa zwei Wochen länger als ursprünglich geplant. Das bedeutet, dass die Fertigstellung nunmehr bis zum 10. Dezember 2017 geschafft sein soll.
Die Lieferschwierigkeiten betreffen Baumaterial, das der bauausführende Betrieb aus China erhalten soll. Dabei handelt es sich um speziellen Granit, der unter anderem für Borde und Rinnsteine benötigt wird. Oberbürgermeister Michael Wolf bedauert die Verzögerung auf der Großbaustelle und entschuldigt sich bei der Bevölkerung.
Die Archäologen haben ihre baubegleitenden Untersuchungen im Johannisgraben unterdessen beendet. Sie hatten Reste der Zwingermauer freigelegt und konnten deren genauen historischen Verlauf entlang des Johannisgrabens aufklären. Im Zuge der Untersuchungen wurden auch diverse Funde, darunter komplette Gefäße, geborgen.
Nach dem erfolgten Ausbau des Johannisgrabens wird es möglich sein, den Abschnitt zwischen der Gerhard-Altenbourg-Straße und der Schmöllnschen Straße für den Zweirichtungsverkehr freizugeben. In der Folge verbessert sich die Erreichbarkeit des Stadtzentrums.


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