Gebäude Theaterplatz 6

05.12.2017

Verkauf gelungen

Theaterplatz 6 Das Gebäude in exponierter Lage ist an einen Investor verkauft worden. (Fotos: Ronny Seifarth)

In der Vorwoche hat das Gebäude am Theaterplatz 6 den Besitzer gewechselt. Die Stadt hat das Haus, das sich in exponierter Lage zwischen dem Residenzschloss, dem Landestheater und den Roten Spitzen befindet, an einen privaten Investor verkauft. Der städtische Wirtschafts- und Finanzausschuss hatte der Veräußerung zuvor in nicht öffentlicher Sitzung zugestimmt. Der neue Besitzer hatte sich nach einer öffentlichen Ausschreibung um den Erwerb des Gebäudes bemüht. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Die geglückte Veräußerung zeigt, dass die Anstrengungen der Stadt zum Erhalt des Gebäudes gerechtfertigt waren. Bis zum nun besiegelten Verkauf war es ein langer Weg. 2009 hatte die Stadt in einer Zwangsversteigerung den Zuschlag für den Theaterplatz 6 erhalten. Das viergeschossige Gebäude befand sich damals in einem schlechten baulichen Zustand, weil der Vorbesitzer dem schleichenden Verfall tatenlos zugesehen hatte. Um zu retten, was zu retten war, entschloss sich die Stadt 2010 zunächst zur Notsicherung des Objekts. Gleichwohl mussten neben einem maroden Hofgebäude auch stark geschädigte Teile des Hauptbaus abgerissen werden. Bei der Wiederherstellung des Hauptbaus konnte die straßenseitige Außenwand bis zur Oberkante des Fußbodens im dritten Obergeschoss erhalten werden. Für die Instandsetzung der Außenwand und den Neubau samt Dacheindeckung musste ein erheblicher Aufwand betrieben werden. Ausbauarbeiten wie etwa die Herstellung von Fußbodenaufbauten und der Einbau von Innentüren wurden nicht durchgeführt. Die Kosten für die durchgeführten Baumaßnahmen, die 2012 im Wesentlichen abgeschlossen werden konnten, summierten sich auf circa 930.000 Euro. Die Finanzierung erfolgte größtenteils mit Mitteln der Städtebauförderung.
Oberbürgermeister Michael Wolf ist froh, dass dank des Engagements der Stadt die Entstehung eines städtebaulichen Missstands verhindert und der Charakter des innerstädtischen Straßenzuges gewahrt werden konnte. „Dafür sind Städtebaufördermittel da“, so das Stadtoberhaupt.


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