Schloss- und Spielkartenmuseum

Schlossmuseum Altenburg

Standort
Schloss 2 - 4
04600 Altenburg
Telefon/-fax
(0 34 47) 51 27 12
(0 34 47) 51 27 33

Leiterin
Uta Künzl

Öffnungszeiten
Di.-So. 09.30-17.00 Uhr,
letzte Führung 16.00 Uhr,
letzter Einlass 16.30 Uhr


Service:


· täglich Führungen für Einzelbesucher in die Festräume, zu jeder vollen Stunde
· Gruppenführungen (ab 12 Personen) nach schriftlicher Vereinbarung, auch außerhalb der Öffnungszeiten
· öffentliche Sonntagsführungen, Vortragsreihe, Fachtagungen, Events, Ausstellungseröffnungen, museumspädagogische Veranstaltungen, kostenlose Audio-Guide-Führungen in Deutsch und Englisch



Dauerausstellungen:

· Spielkarten aus fünf Jahrhunderten, Schlossbaugeschichte und Wohnkultur des 17./18. Jahrhunderts. Der Altenburger Prinzenraub 1455
· Rüstkammersammlung · Sakrale Kunst
· Porzellansammlung des B. A. von Lindenau
  Uhrensammlung
· Skatheimat: zum Leben und Werk des Skatmalers Otto Pech (PIX)


Preise:

Einzelbesucher:
Eintritt: 6 €
Ermäßigungsberechtigte: 5 €
Eintrittsgeld berechtigt zur Teilnahme an einer Führung.

Weitere Informationen, etwa zu Familien- und Jahreskarten sowie zu museumspädagogischen Angeboten und Angeboten für Gruppen bitte telefonisch erfragen: (0 34 47) 51 27 12


Geschichtlicher Hintergrund
Altenburg ist die Stadt der Kartenmacher und des Skatspiels. Das Altenburger Schloss- und Spielkartenmuseum lädt zu einem Besuch ein, bei dem vieles über die Spielkarte und den Skat zu erfahren ist. 1923 rief der Direktor des im Aufbau befindlichen Heimatmuseums dazu auf, alte Gegenstände für die Sammlung eines Museums zu stiften. Sein Anliegen war es, alte Spielkarten, Druckformen und Gerätschaften zu bewahren.


Schlossmuseum Altenburg

Es entstand die "Skatheimat" im Altenburger Schloss, die Geburtsstunde des ersten Spielkartenmuseums der Welt. Die Werte, die sich in der Skatheimat angesammelt hatten, stellten ein einzigartiges Zeitdokument dar. Spielkarten von den Anfängen an wurden zum Bilderbuch europäischer Geschichte. Bis zum Zweiten Weltkrieg entwickelte sich das Museum mit mehr als 6000 historischen Kartenspielen zu einer Schatzkammer. 1946 wurde der Sammlungsbestand, der noch heute als verschollen gilt, im Zuge von Reparationen demontiert und nach Russland verschickt. Mit einem kläglichen Rest der alten Sammlung, mit Stiftungen privater Sammler und mit Unterstützung der Altenburger Spielkartenfabrik wurde der museale Grundstock für eine neue Spielkartensammlung gelegt. 1950 öffnete das Spielkartenmuseum im Altenburger Schloss wieder seine Türen für die Besucher.

Ein besonderer Ausstellungskomplex ist dem Skatspiel gewidmet, das von Altenburg ausgehend seinen Weg in die Welt nahm. Dieses Spiel, zwischen 1810 und 1815 entstanden, gilt heute als das Nationalspiel der Deutschen. Seit 1995 präsentierte sich das Spielkartenmuseum in sieben restaurierten Räumen in der ersten Etage des Altenburger Schlosses. Nicht nur Spielkarten aus aller Welt, sondern auch Werkzeuge und Druckformen, Darstellungen zum Kartenspiel, Spielgerät verschiedener Art, Spielkartenpressen und Spieltische finden das Interesse vieler Besucher.


Schlossmuseum Altenburg

Der Blick in eine alte Kartenmacherwerkstatt lässt ahnen, wie mühsam "mit der Hand" gearbeitet werden musste. Viele Kartenspiele und Einzelkarten in unterschiedlichem Format und Aussehen geben Einblick in die Vielfalt des Alltagsgegenstandes Spielkarte. Hoch reizen und das Spiel machen kann nur, wer alle Trümpfe sich zu Eigen gemacht.

Und das sind alle kulturellen Werte, die Spielkarte und der Skat eingeschlossen, die in einem wechselvollen Jahrtausend hervorgebracht worden sind. Das Schloss- und Spielkartenmuseum zeigt vieles davon. (Text von R. Reinhold)


Sonderausstellungen und Sonderveranstaltungen


siehe:www.residenzschloss-altenburg.de


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