Gestaltung des Nordplatzes

11.12.2017

Fördergelder in Aussicht

Nordplatz (Archivfotos: Ronny Seifarth)

Die aufwändige Umgestaltung des Nordplatzes kann finanziert werden. Darüber informierte Al-
tenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf in der jüngsten Stadtratssitzung. Die gute Nachricht wurde mit Erleichterung aufgenommen, denn zwischenzeitlich hatte es so ausgesehen, als würde das ehrgeizige Vorhaben an fehlenden Fördermitteln scheitern.
Wie berichtet sind eine Reihe von Maßnahmen geplant, um den Nordplatz in ein einladendes Stadtteilzentrum zu verwandeln. Erste Schritte auf dem Weg dorthin wurden bekanntlich gemacht. So sind das Gebäude auf dem Grundstück Nordplatz 13, ein verwaister Plattenbau, und das ehemalige Toilettengebäude bereits abgerissen worden. Hierfür entstanden Ausgaben in Höhe von rund 92.000 Euro. Davon wurden 58.300 Euro aus Städtebaufördermitteln finanziert.
Veranschlagt sind jetzt weitere Fördergelder für den Abbruch des ehemaligen Clubgebäudes sowie für die Realisierung des Stadtteilplatzes und daran angrenzenden Parks mit Grünanlagen, Wegen und Aufenthaltsbereichen. Die Kosten für die aufgeführten Maßnahmen betragen laut der aktuellen Kostenschätzung rund 2,42 Millionen Euro. Für die Finanzierung sind Städtebaufördermittel aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau/Aufwertung und dem Thüringer Landesprogramm für strukturwirksame städtebauliche Maßnahmen in Höhe von rund 2,03 Millionen Euro geplant. Lediglich die beiden vorgesehenen Parkplätze mussten zurückgestellt werden.
Nunmehr sind die Planung voranzubringen und die Voraussetzungen für die Verfügbarkeit der finanziellen Mittel zu schaffen. Der erforderliche Förderantrag soll in Kürze gestellt werden.
Der aktuelle Zeitplan sieht den Abbruch des ehemaligen Clubgebäudes im März 2018 vor. Darüber hinaus ist es heutige Zielstellung, die Bauarbeiten zur Herstellung des geplanten Stadtteilplatzes im III. Quartal 2018 zu beginnen. Wenn das gelingt, soll der Stadteilplatz im II. Quartal 2019 fertig sein. Die Bauleistungen zur Realisierung des geplanten Parks sind aktuell im Zeitraum März 2019 bis April 2020 vorgesehen.
Angesichts des Bevölkerungsrückgangs wirkt der in den 1980er-Jahren konzipierte Nordplatz überdimensioniert. Erklärtes Ziel der beabsichtigten Umgestaltung ist es, das zu groß gewordene Areal auf ein gesundes Maß zu schrumpfen. Der Nordplatz soll zu einem lebendigen und grünen Treffpunkt für Alt und Jung werden.
Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf ist von der Richtigkeit der Maßnahmen überzeugt. „Der notwendige Rückbau von Überkapazitäten an Plattenbau-Wohnungen bedarf dringend der parallelen Umgestaltung der pflegeaufwändigen Infrastruktur, welche infolge des Bevölkerungsrückgangs nicht mehr benötigt wird und nicht mehr bezahlbar ist.“ Und weiter: „Die Menschen in Altenburg-Nord haben es verdient, dass wir auch zukünftig den Stadtteil in den Umgestaltungsprozess einbeziehen und die Attraktivität erhöhen, damit sich die Bürgerinnen und Bürger dort wohlfühlen“, so das Stadtoberhaupt.


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