Jahresbilanz der Stadtbibliothek

21.12.2017

Trend zur „Onleihe“ hält an

Bibopreis v.l. Manja Strauß (Sparkasse), Neele Neudeck, Amelie Gießer, Steven Sell (Schüler), Julia Pfeuffer (Lehrerin) und Christina Hantke-Ziese (Stadtbibliothek). (Foto: Ronny Seifarth)

Wenige Tage vor dem Jahreswechsel zieht das Team der Altenburger Stadtbibliothek Bilanz. Die vorliegenden Zahlen zeigen: Auch 2017 erfreute sich die Einrichtung in der Lindenaustraße 14 großer Beliebtheit bei Jung und Alt.
65 Lesungen und Informationsveranstaltungen wurden im zu Ende gehenden Jahr durchgeführt, im vergangenen Jahr waren es 56. Das Interesse der Schulen und Kindergärten an Veranstaltungen in der Stadtbibliothek ist ungebrochen, aber auch andere Einrichtungen nutzen gern das vielfältige Angebot. Für das Engagement in puncto Leseförderung hat die Bibliothek
im Oktober den Förderpreis für Öffentliche Bibliotheken, dotiert mit 2500 Euro, zugesprochen bekommen. Besonders beliebt waren die Sommerveranstaltungen für die Jüngsten im Bibliotheksgarten, die gemeinsam mit dem Familienzentrum veranstaltet wurden. Dabei zeigt sich immer wieder, wie wichtig das Vorlesen und das Heranführen an Bücher für die Jüngsten ist und dass es im Schulalter unbedingt fortgesetzt werden muss.
Hauptaufgabe war natürlich das Entleihen diverser Medien, circa 71.000 Entleihungen werden es hochgerechnet bis zum Jahresende sein. Zum Vergleich: 2016 waren es circa 81.000 Entleihungen. Diese Zahl ist schon seit einigen Jahren rückläufig. Dafür steigt die Anzahl bei der „Onleihe“, circa 700 Entleihungen aus dem virtuellen Bestand sind es im Monat, bis Jahresende werden es demnach circa 8400 sein, (2016 waren es 6000). Die Zahl der aktiven Nutzer blieb mit circa 2000 im Vergleich zum Vorjahr stabil (2016: 2058). 466 Kinder und Erwachsene haben sich bis Ende November neu angemeldet.
Erfreulich: Mehr als 2500 neue Medien fanden in diesem Jahr Zugang in den Bestand. Das bedeutet, dass die Nutzer eine große Auswahl von neuen Büchern, Spielen, DVDs, CDs, Hörbüchern, Spielen und Zeitschriften vorfinden. Dank der Fördermittel des Landes Thüringen konnte besonders auch das Angebot an Reiseliteratur aktualisiert werden.
Beliebt war auch in diesem Jahr der soziale Bibliotheksdienst für ältere Bürger, die nicht mehr allein die Bibliothek aufsuchen können. Diesen Senioren werden die Medien von einer Mitarbeiterin ins Haus gebracht und auch wieder abgeholt.
Besondere Beachtung fanden 2017 die monatlichen Büchertreffs, dabei wurden insgesamt circa 220 Besucher gezählt. Erwähnung in der Jahresbilanz sollten überdies der Familientag im Frühling, zahlreiche Schriftstellerlesungen im Oktober zur Bibliothekswoche und ein Film-Workshop mit einer Klasse der Erich-Mäder-Schule in Zusammenarbeit mit der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und der Deutschen Kindermedienstiftung „Goldener Spatz“ finden.
Im neuen Jahr möchten die Mitarbeiter den eingeschlagenen erfolgreichen Weg weiter fortsetzen. Die Leiterin der Stadtbibliothek, Christina Hantke-Ziese: „Wir wollen niveauvolle Veranstaltungen anbieten, die Zusammenarbeit mit den Institutionen weiter ausbauen, eine aktive Leseförderung betreiben und uns zu einem Treffpunkt für Jung und Alt weiterentwickeln. Wir begrüßen die Option, in einigen Jahren in neuen, zeitgemäßen Räumlichkeiten diese Angebote noch besser präsentieren zu können.

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