Informationen über Städtebauförderung

25.01.2018

Broschüre erhältlich

Städtebauförderung Die Broschüre ist im Referat Stadtplanung, Neustadt 7 erhältlich. (Foto: R.Seifarth)

Es gibt sicher nicht viele Städte in Mitteldeutschland, die in den zurückliegenden Jahren so von der Städtebauförderung profitiert haben wie Altenburg. Mit Millionen Euro wurden Bauprojekte gefördert, die dem Denkmalschutz, dem Stadtumbau und städtebaulich bedeutenden Sanierungs- beziehungsweise Entwicklungszielen dienten. In einer informativen Broschüre, die im Auftrag der Stadtverwaltung gedruckt wurde, wird jetzt erstmals ein Überblick über die wichtigsten Städtebauprojekte in Altenburg gegeben. Die redaktionelle Verantwortung für die Veröffentlichung lag im Referat Stadtplanung.
Nachdem in der Broschüre einleitend skizziert wird, was Städtebauförderung ist und wofür Fördermittel beantragt werden können, werden die für Altenburg bedeutendsten Projekte aufgeführt. So haben fünf Schulen, die in historischen Gebäuden untergebracht sind, von der Städtebauförderung profitiert, allein hierfür wurden knapp 800.000 Euro als Zuschuss von Bund und Land bewilligt. Dies ermöglichte eine Gesamtinvestition von knapp drei Millionen Euro.
Wie segensreich sich die Förderung ausgewirkt hat, wird insbesondere dann deutlich, wenn in der Broschüre alte und aktuelle Fotografien gegenübergestellt werden. Diese Vorher-Nachher-Effekte illustrieren beispielsweise die Entwicklung des Bereichs um den Kunstturm, wo, beginnend in den 90er-Jahren, unter anderem Gelder in das historische Gebäude, die Freiflächenanlage und die Stützmauer in der Wallstraße geflossen sind, summa summarum knapp 2,4 Millionen Euro Zuschuss.
Knapp 600.000 Euro Städtebaufördermittel wurden in den Bau der Kreisverkehrsplätze Herzog-Ernst-Platz und Zeitzer Straße/ Am Steinweg gesteckt. Einen weiteren bedeutenden Förderschwerpunkt bildete die Teichstraße. In mehrere Großprojekte dort sind mehr als zwei Millionen Euro geflossen.
Zu den Empfängern der Städtebauförderung gehört auch die Kirche. Allein für die Sanierung der Bartholomäikirche und der Brüderkirche sind fast 1,5 Millionen Euro bewilligt worden.
Schließlich nimmt die Dokumentation der Entwicklung des Quartiers rund um den Nikolaikirchhof in der Broschüre breiten Raum ein, dorthin flossen Zuschüsse von knapp 600.000 Euro aus dem Bund-Länder-Programm für städtebaulichen Denkmalschutz.
Hauptanliegen des Druckwerks ist es, eine Übersicht über das bisherige Wirken der Städtebauförderung zu geben, indem bedeutende Investitionen im Stadtgebiet skizziert werden. Auf den letzten Seiten der Broschüre wird darüber hinaus über die Möglichkeit der Förderung privater Vorhaben informiert. Auch dabei werden ermutigende Beispiele geglückter Sanierungen gezeigt, so etwa das markante Gebäude am Brühl 2.
Die Broschüre ist in einer Auflage von 1000 Stück gedruckt worden. Sie ist im Referat Stadtplanung, Neustadt 7, Telefon (03447) 594 611, erhältlich.


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