Großbaustelle Karolinum

09.04.2018

Klassenräume mit
besserer Akustik

Karolinum Hortkinder nutzen die bereits fertiggestellten Räumlichkeiten zum Spielen.

In den Osterferien herrschte im Karolinum Hochbetrieb. In der Grundschule, die bekanntlich mit Millionenaufwand saniert wird, ist der Innenausbau im Nordflügel in diesen Tagen in der Schlussphase. In den vergangenen Monaten war bei laufendem Schulbetrieb etagenweise gearbeitet worden. Nun ist die Errichtung der neuen Elektro- und Heizungsanlagen, bis auf den Speiseraum, abgeschlossen. Folglich können die Klassenräume im Nordflügel wieder genutzt werden. Erwähnenswert: Weil in die Klassenräume Unterdecken eingebaut wurden, hat sich die Akustik merklich verbessert.
Auch im Südflügel des Schulgebäudes hat es in den Osterferien wichtige Baufortschritte gegeben. So wurde die alte Heizungsanlage demontiert und durch eine neue ersetzt.
Gut vorangekommen sind die Instandsetzungen der Fassaden der Turnhalle und der Schulhofseiten. Der alte Putz wurde jeweils entfernt und neuer Grundputz aufgebracht. In den nächsten Wochen sollen die ausstehenden Leistungen wie die Stuckarbeiten und das Aufbringen des Oberputzes ausgeführt werden. Voraussichtlich Ende Juni wird die denkmalgerechte Instandsetzung der Schulhof-Fassaden und der Außenwände der Turnhalle abgeschlossen sein.
Wer den Schulhof betritt, der kann unschwer erkennen, dass auch der Anbau des Personenaufzugs bereits erfolgt ist. Der Aufzug, der der Herstellung der Barrierefreiheit dient, ist im Prinzip bereits funktionsfähig. Nach der sicherheitstechnischen Abnahme kann er in Betrieb genommen werden.

Karolinum Blick auf die frisch sanierte Deckenkonstruktion der Sporthalle. (Fotos: Ronny Seifarth)

Teil der komplexen Gesamtmaßnahme ist auch die Modernisierung der Turnhalle, die im Wesentlichen den Einbau eines elastischen Sportbodens, des Prellschutzes an den Wänden und den Einbau einer Fußbodenheizung umfasst. Die Innenwände und die Decke der Turnhalle sind bereits denkmalgerecht instand gesetzt worden. Ungeahnte Probleme gibt es mit der Statik der tragenden Fußbodenkonstruktion. Zurzeit werden abschließende materialtechnische Untersuchungen durchgeführt, um die Deckenertüchtigung planen zu können.
Von den Bauarbeiten wird neben dem altehrwürdigen Schulgebäude auch der Schulhof profitieren. Wenn im Sommer die Gerüste an den Fassaden der Innenseiten abgebaut sind, ist der Weg zur Gestaltung des Schulhofs frei.
Wer sich in der Schule umsieht wird feststellen, dass ein beträchtlicher Teil der Bauarbeiten geschafft wurde.
Die aufwändige Gesamtmaßnahme wurde in circa 50 Einzellose aufgeteilt, um kleine und mittelständische Unternehmen einzubinden. Das hatte Erfolg, ein Großteil der Aufträge ging an Betriebe aus dem Landkreis Altenburger Land beziehungsweise Ostthüringen.
„Die komplexe Sanierung eines alten, traditionsreichen Schulgebäudes während des laufenden Schulbetriebes bedarf einer logistischen und bautechnischen Meisterleistung.“ Dies unterstreicht Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf und möchte sich auf diesem Wege bei allen Handwerksfirmen, den Planern und den Mitarbeitern der Bauverwaltung der Stadt aufs Herzlichste bedanken. „Nach Abschluss der Sanierung wird eine hochmoderne Schule im historischen Gewand die Schullandschaft der Stadt bereichern“, so das Stadtoberhaupt.
Aktuelle Ausschreibungen von Bauleistungen werden – in Abhängigkeit vom Baufortschritt – auf den städtischen Internetseiten (altenburg.eu) veröffentlicht (auf der Startseite auf „Ausschreibungen“ klicken, dann weiter auf „Bau- und Planungsleistungen“).


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