City-Managerin für die Innenstadt

16.07.2018

Im Einsatz für starkes Zentrum

City-Managerin Katharina Schenk will sich für die Stärkung von Handel und Gastronomie im Zentrum einsetzen. (Fotos: Ronny Seifarth)

Eine gedeihliche Entwicklung der Innenstadt liegt Altenburgs neuem Oberbürgermeister André Neumann am Herzen. Mit einer personellen Weichenstellung will er Handel und Gastronomie im Zentrum stärken, die Eventkultur fördern und die Verweilqualität verbessern. Eine City-Managerin soll sich ab 1. August speziell darum kümmern. Wer die anspruchsvolle Aufgabe übernimmt, steht bereits fest: Katharina Schenk, die unter dem langjährigen Oberbürgermeister Michael Wolf als persönliche Referentin tätig war, soll sich künftig als eine Art Lobbyistin für die Innenstadt einsetzen. Vor dem Stadtrat sagte Oberbürgermeister Neumann, Katharina Schenk sei für die Arbeit als City-Managerin „hervorragend geeignet“.

Die Probleme anzugehen und die Potenziale der Altenburger Innenstadt zu erkennen und auszuschöpfen, das will die City-Managerin – gemeinsam mit dem Oberbürgermeister und dem Referatsleiter für Wirtschaftsförderung, Tino Scharschmidt – auf mehreren Wegen erreichen. So will sie Ansprechpartnerin der Händler sein und deren Vernetzung unterstützen. Ein wichtiges Ziel ist dabei die Gründung eines Gewerbevereins.

Die Verbesserung der Verweilqualität ist ein weiteres Vorhaben. Mehr Grün, W-LAN, Bänke – vieles ist machbar, manchmal haben kleine Dinge große Wirkung. Aufgabe der 30-jährigen City-Managerin ist es zudem, Veranstaltungen und Aktionen auf die Beine zu stellen, die Einheimische und auswärtige Besucher ins Zentrum locken. Neben bewährten Attraktionen wie den Bauernmärkten soll es auch neuartige Events geben. Die Händler der Innenstadt haben hier bereits eigene Ideen entwickelt, deren Umsetzung Katharina Schenk nach Kräften unterstützen wird. So ist für den Oktober beispielsweise ein Kürbisfest geplant.

Ein Problem, dem sich die City-Managerin widmen will, ist der Leerstand. Es gibt sicher kein Patentrezept, um den Leerstand einzudämmen, aber Katharina Schenk will rasche Kontakte zu Eigentümern vermitteln, sich um Zwischennutzungen bemühen und tote Schaufenster beleben.

Ein weiteres Betätigungsfeld ist die Verbesserung der Erreichbarkeit des Zentrums. Parkplätze, Busverbindungen, Radwege und Barrierefreiheit für Fußgänger – das sind in diesem Zusammenhang die Themen.

Schließlich will die City-Managerin sich für die Imagepflege engagieren. Die Attraktivität der Innenstadt soll weit über die Stadtgrenzen ausstrahlen, für das Renommee des Altenburger Zentrums soll insbesondere über die modernen Kommunikationswege (Facebook und Co) geworben werden.

Die City-Managerin gehört dem Referat Wirtschaftsförderung an. Die Stärkung des innerstädtischen Handels und die Belebung des Zentrums gehörten schon zuvor auch zu den Aufgabengebieten des von Tino Scharschmidt geleiteten Referats. Durch die Einrichtung des Citymanagements steht den innenstädtischen Akteuren künftig eine eigene Ansprechpartnerin zur Verfügung. Dies ermöglicht eine intensivere Bearbeitung der innenstadtbezogenen Aufgaben sowie sonstiger wirtschaftsrelevanter Themen innerhalb des Referats Wirtschaftsförderung. Oberbürgermeister André Neumann: „Die frei werdenden Kapazitäten sollen für eine Kraftanstrengung zur Ansiedlung von mittelständischen Unternehmen eingesetzt werden.“


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