Städtischer Friedhof

18.07.2019

Die Glocke schweigt

Friedhof Andreas Stabrey erläutert die geplante Instandsetzung. (Fotos: Ronny Seifarth)

Auf dem 490 Jahre alten Altenburger Friedhof befindet sich eine historische Glocke, welche seit vielen Jahrzehnten hinter der Kapelle auf dem ehemaligen kirchlichen Friedhof ihren Dienst verrichtet. Als Bestandteil christlicher Trauerkultur ertönt ihr Geläut auf dem letzten Weg des Verstorbenen von der Trauerhalle zum Grab.
Sie wird auch heutzutage noch eingesetzt, insbesondere bei kirchlichen Beisetzungen. Aber auch bei weltlichen Bestattungen besteht die Möglichkeit, die Glocke erklingen zu lassen.
Bereits im Jahre 1986 wurde der vorhandene Glockenträger durch die Firma Schilling aus Apolda errichtet. Der Glockenträger besteht aus Stahl, ist aber in die Jahre gekommen und bedarf einer Überholung. Die Glocke ist daher in dieser Woche abgenommen worden, um die Haltekonstruktion instand setzen zu können. Es wird unter anderem eine Entrostung der Stahlträger durchgeführt, zudem erfolgt ein neuer Anstrich. Mit den Arbeiten hat die Stadt die Firma Kranaster aus Lödla beauftragt, die Kosten summieren sich auf circa 3000 Euro.

Während an dem Glockenträger gearbeitet wird, wird die etwa 180 Kilogramm schwere, 500 Jahre alte Glocke eingelagert. Folglich schweigt sie.
Die Generalüberholung des Glockenträgers wird einige Wochen Zeit in Anspruch nehmen. Dem aktuellen Zeitplan zufolge wird das gute Stück Ende September wieder einsatzbereit sein. In der Regel ist ihr Klang, wie eingangs erwähnt, bei kirchlichen Bestattungen in der Trauerhalle zu hören. Zunehmend wünschen aber auch bei weltlichen Trauerfeiern Angehörige das Läuten der Glocke.
Insgesamt finden im Jahr circa 800 Bestattungen auf dem Altenburger Friedhof statt.


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