Netzwerk gegen häusliche Gewalt

02.12.2019

Selbstverteidigung geübt

Selbstverteidigung Kampftrainer Toralph Sowada demonstriert mit der Kursteilnehmerin Bärbel Viertel effektive Verteidigungstechniken. (Fotos: Ronny Seifarth)

Mit dem Hissen einer Fahne am Altenburger Rathaus wurde in der Vorwoche ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt. Anlass war der internationale Gedenktag am 25. November, an dem weltweit an die Frauen erinnert wird, die Opfer von Gewalt wurden.
Die Mitglieder des „Altenburger Netzwerkes gegen häusliche Gewalt“ haben darüber hinaus in diesem Jahr noch eine weitere Aktion gestartet, um die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren: Am vergangenen Mittwoch nahmen sie in den Räumen des Integrationszentrum „Futura“ in der Wallstraße an einem Selbstverteidigungskurs teil. Frauen sollten Grundkenntnisse in Selbstverteidigung haben, um sich bei Übergriffen wehren zu können, so die Überzeugung der Mitglieder. Mit ihrer Teilnahme an dem Kurs wollen sie auf entsprechende Angebote in der Region aufmerksam machen.
Wer sich für das Netzwerk gegen häusliche Gewalt oder das lokale Angebot an Selbstverteidigungskursen interessiert, kann mit Bärbel Viertel von der Frauenberatungsstelle der Stadt Kontakt aufnehmen, Telefon: (03447) 594536, Mail an:baerbel.viertel@stadt-altenburg.de.
Der internationale Gedenktag am 25. November wurde von den Vereinten Nationen erstmals im Jahr 1981 ausgerufen. Er dient neben der alljährlichen Bestandsaufnahme vor allem der Mahnung und dem Aufbrechen von Tabus und von Ignoranz gegen Frauen.
In Thüringen fanden aus diesem Anlass mehr als 70 Veranstaltungen, darunter Aktionen und Fachvorträge, statt.


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