Erinnerung an 30. Jahrestag

29.05.2020

29. Mai 1990 – frei gewählte
Stadtverordnetenversammlung tritt
erstmals zusammen

Wenn der Freistaat Thüringen in diesem Jahr den 30. Jahrestag der Deutschen Einheit und auch des Freistaats Thüringen in Altenburg feiert, soll nicht vergessen werden, dass auch in Altenburg selbst ein Jahrestag zu feiern ist.

Am 29. Mai 1990 trat die erste frei gewählte Stadtvertretung nach der friedlichen Revolution zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. Wenige Tage vorher, am 6. Mai 1990, nutzten rund 75 Prozent der Wahlberechtigten die Möglichkeit der Stimmabgabe im Rahmen der lang ersehnten freien Kommunalwahlen auf dem Gebiet der DDR.

Vor der Konstituierung der Stadtverordnetenversammlung trafen sich die neu gewählten Mitglieder zu einem ökumenischen Gottesdienst in der Brüderkirche – dem steinernen Symbol der friedlichen Revolution in Altenburg. Die erste Stadtverordnetenversammlung bestand aus Vertretern des Bundes Freier Demokraten (BFD, 4 Sitze), von Bündnis ´90 (5 Sitze), der CDU (26 Sitze), des Demokratischen Frauenbunds Deutschland (DFD, 1 Sitz), der Demokratisch-Sozialen Union (DSU, 3 Sitze), der PDS (7 Sitze) sowie der SPD (14 Sitze).

Die neu gewählte 60-köpfige Stadtverordnetenversammlung wählte Reinhard Hamann von der CDU-Fraktion zum Stadtverordnetenvorsteher. Zu seinen Stellvertretern wurden Sieglinde Wittig (BFD-Fraktion), Joachim Roth (SPD-Fraktion), Helmar Penndorf (Bündnis ´90-Fraktion) sowie Joachim Rücker (DSU-Fraktion) gewählt. Die Stadtverordneten wählten außerdem Johannes Ungvári zum Bürgermeister und Rolf Bräunig sowie Reiner Müller zu hauptamtlichen Beigeordneten.



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