Senioreneinrichtungen der Stadt

02.02.2021

Fokus richtet sich auf
größten Stadtteil Nord

Die Stadt Altenburg betreibt seit 29 Jahren den Seniorenclub in der Heinrich-Heine-Straße und seit 2012 einen zweiten Seniorenclub im Bürgerzentrum Altenburg-Nord. Beide Clubs bieten als öffentliche Einrichtungen neben der Möglichkeit des ungezwungenen Treffens auf einen Kaffeeplausch ebenso Vorträge, Skatturniere, Sportnachmittage, Klöppelrunden, Tanzveranstaltungen und anderes mehr. Die Nutzung der Seniorenclubs steht allen Bürgern offen und deren Angebote sind überwiegend kostenfrei.
Parallel zum städtischen Seniorenclub in der Heinestraße unterhält die Volkssolidarität Kreisverband Altenburger Land (e.V.) im Stadtteil Südost in der Pappelstraße ebenso eine Begegnungsstätte mit ähnlich gelagertem Angebot. Die Stadt hat sich in Abstimmung mit dem Geschäftsführer der Volkssolidarität, Volker Kibisch, entschlossen, künftig im Stadtteil Südost die Angebote beider Clubs allein in der Begegnungsstätte Pappelstraße zu präferieren. Der Besuch aller öffentlichen Veranstaltungen in der Begegnungsstätte ist dabei nicht an eine Mitgliedschaft in der Volkssolidarität gebunden.

Die Stadt möchte sich künftig auf die qualitative und quantitative Erweiterung des Seniorenclubs im bevölkerungsstarken Stadtteil Altenburg-Nord konzentrieren. Im 2012 eröffneten Bürgerzentrum Nord, das für mehr als 1,2 Millionen Euro errichtet wurde, befinden sich auch der Bürgerraum Nord und der durch die Johanniter Unfallhilfe (Regionalverband Ostthüringen) getragene Kinder- und Jugendtreff „Abstellgleis“. Die unmittelbare Nähe dieser Einrichtungen eröffnet neben den traditionellen Angeboten die Möglichkeit generationsübergreifender Angebote und nicht zuletzt auch erweiterte logistische Bedingungen für den Seniorenclub Altenburg-Nord. Der Regionalverband der Johanniter betreibt im Stadtteil Altenburg-Nord, in dem circa 5000 Menschen wohnen, darüber hinaus auch die Kindertagesstätte „Am Spielplatz“ und das Kinder- und Jugendhaus Altenburg-Nord.
Der Seniorenclub in der Heinrich-Heine-Straße, derzeit ohnehin Corona-bedingt geschlossen, wird nicht wieder eröffnet. Die jetzige Zeit wird genutzt, den Neustart nach der Pandemie im Seniorenclub Nord umfassend vorzubereiten. Dazu gehören unter anderem die Kontrolle, Reparatur und Komplettierung der Ausstattung, Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten sowie die Vorbereitung eines interessanten und vielfältigen seniorengerechten Angebotes. Dazu sollen auf jeden Fall die bereits vorhandenen Angebote beibehalten und Wünsche der Senioren einbezogen werden. Ziel ist es, die Otto-Dix-Straße 44 zu einem Treffpunkt zu entwickeln, der von Senioren aus dem Stadtteil Nord und gern auch aus dem gesamten Stadtgebiet genutzt wird.
Die Neuausrichtung der städtischen Seniorenarbeit wurde auch mit dem Sozial- und Kulturausschuss des Stadtrats abgestimmt.



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