Jahresbilanz der Altenburger Feuerwehr

04.02.2021

Einsätze und Großübungen

Zu den wichtigsten Projekten dieses Jahres gehört der Bau eines Notfalllagers unweit der Feuerwache am Weißen Berg. (Fotos: Ronny Seifarth)

Ob Brandbekämpfung oder schnelle Hilfe bei der Unfallrettung: Auf die Einsatzbereitschaft der Altenburger Feuerwehrleute war auch im Vorjahr wieder Verlass. Ein Blick auf die jetzt vorliegende Statistik zeigt: 533mal rückten die Männer und Frauen der Feuerwehr 2020 aus. Das Gros der Einsätze absolvierten die Männer der Berufsfeuerwehr allein, bei circa 85 Einsätzen konnten sie auf die Unterstützung durch die Freiwilligen Feuerwehren bauen.
Die längsten Einsätze waren zugleich die, die am meisten Aufsehen erregten: Im Juli stand in Drescha ein Vierseithof in Flammen, im März mussten die Kameraden zum Nordplatz ausrücken, wo es in einem leerstehenden Gebäude brannte.
Zur Feuerwehr, die rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr einsatzbereit ist, gehören 31 Hauptamtliche und 69 Freiwillige Kameraden. Unter den 69 Freiwilligen der vier Wehren in Altenburg, Ehrenberg, Paditz und Kosma sind immerhin sieben Frauen. Die Zahl der Freiwilligen konnte im Laufe des Vorjahres gehalten werden, weil ausscheidende Mitglieder durch Neuzugänge und Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr ersetzt wurden. Die Zahl der Mitglieder der Jugendfeuerwehr stieg auf 35 – mehr können derzeit nicht aufgenommen werden, die Ausbildungskapazitäten sind ausgeschöpft.
Um im Fall der Fälle alles richtig zu machen, müssen auch die erwachsenen Feuerwehrleute regelmäßig geschult werden. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte das im Vorjahr nicht im gewohnten Umfang erfolgen. Gleichwohl gab es in dieser Hinsicht wichtige Ereignisse: So stellte die SWG (Städtische Wohnungsgesellschaft) der Altenburger Feuerwehr im September und Oktober zeitweise ein Abrissobjekt in der Siegfried-Flack-Straße zu Übungszwecken zur Verfügung – dafür gebührt dem Wohnungsunternehmen Dank.
Neben dem Personal entscheidet die Ausstattung über die Einsatzfähigkeiten der Feuerwehr. Erfreulich daher, dass der Fuhrpark der Altenburger Stützpunktfeuerwehr am Weißen Berg im Vorjahr durch eine moderne Drehleiter verstärkt werden konnte, eine Beschaffung des Landkreises Altenburger Land. Ein starkes Medienecho rief, daran sei in diesem Rückblick ebenfalls erinnert, im Frühjahr die Inbetriebnahme einer modernen Übungsanlage für Einsätze mit einem Atemschutzgerät hervor.
In diesem Jahr werden sich die Bedingungen am Standort der Feuerwache am Weißen Berg weiter verbessern. Der Bau eines großen Notfalllagers, ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Kreis Altenburger Land, kommt voran, im Frühjahr soll es seiner Bestimmung übergeben werden. Investiert wird auch weiter in den Ortsteilen. So soll die Freiwillige Feuerwehr Ehrenberg ein neues Fahrzeug erhalten.
Schließlich gibt es in diesem Jahr einen triftigen Grund zu feiern, wenngleich Details aus den bekannten Gründen noch offen sind. Die Altenburger Berufsfeuerwehr begeht nämlich ein wirklich rundes Jubiläum: ihr 100-jähriges Bestehen.
Die Freiwillige Feuerwehr Altenburg ist allerdings um einiges älter, sie wurde schon 1854 gegründet.



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