22. Thüringische Orgelakademie

22.08.2012

Felix Friedrich Die Gesamtleitung der Thüringischen Orgelakademie liegt wieder in den Händen von Schlossorganist Dr. Felix Friedrich. (Foto: Ronny Seifarth)

Seit 1991 findet die Thüringische Orgelakademie in diesem Jahr zum 22. Male in ununterbrochener Reihenfolge statt. Das ist eine hervorragende Bilanz, auf welche die Veranstalter, die Stadt Altenburg und das Residenzschloss mit Stolz blicken können.
Die Liste der Länder, aus denen die Teilnehmer in diesem Jahr kommen, ist wiederum sehr repräsentativ und Beleg für die weltweite Ausstrahlung der Thüringischen Orgelakademie: Korea, Japan, Italien, Belgien, Ungarn, Finnland, Großbritannien und Deutschland. Für die diesjährige Akademie haben sich
20 Teilnehmer angemeldet.
Die historische Aufführungspraxis bildet nach wie vor den Schwerpunkt der Kursarbeit innerhalb der Thüringischen Orgelakademie. Dazu werden zahlreiche attraktive historische Orgeln in Thüringen und auch im benachbarten Sachsen im Rahmen von Exkursionen aufgesucht. Unter der Anleitung namhafter Gastprofessoren wird praktiziert, wie man die Musik vergangener Jahrhunderte an diesen Orgeln am besten zum Klingen bringt.
Neben den einzelnen Kursen runden außerdem zwei Konzerte das Programm der Thüringischen Orgelakademie ab.
Das Konzert der Gastprofessoren mit Paolo Crivellaro aus Berlin bzw. Mailand, Ludger Lohmann, Stuttgart und Felix Friedrich, Altenburg, findet am Mittwoch, 5. September, 19:30 Uhr, an der Silbermann-Orgel in der St. Petrikirche zu Freiberg statt.

Zum Abschlusskonzert präsentieren sich die besten Teilnehmer am Freitag, 7. September, 19:30 Uhr, in der Altenburger Schlosskirche.

Eröffnet wird die Thüringische Orgelakademie 2012 am Montag, 3. September, im Bachhaus in Eisenach mit einem ausführlichen Museumsbesuch und einem sich anschließenden Seminar an den historischen Orgelpositiven dieser wichtigen Bachstätte Thüringens.

Die zahlreichen Exkursionen führen die Teilnehmer in diesem Jahr desweiteren zur erwähnten Silbermann-Orgel nach Freiberg, erstmalig zur berühmten Schwalbennest-Orgel ins südthüringische Bedheim sowie zur Peternell-Orgel nach Denstedt bei Weimar, die einst Franz Liszt besonders inspiriert hatte. Auch die Poppe-Orgel in Kosma, ein Kleinod des Altenburger Landes, ist eines der Exkursionsziele der Thüringischen Orgelakademie 2012, in deren Seminaren natürlich die Altenburger Trost-Orgel einen besonderen Stellenwert besitzt.
Die Gesamtleitung der Thüringischen Orgelakademie liegt wieder in den Händen von Schlossorganist Dr. Felix Friedrich, der gleichzeitig mit einem Kurs mit Werken des Bach-Schülers Johann Ludwig Krebs vertreten ist.
Die Thüringische Orgelakademie steht, wie in den letzten Jahren, unter der Schirmherrschaft von Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf und wird vom Kultusministerium des Freistaates Thüringen gefördert.

Eintrittskarten für das Abschlusskonzert sind im Vorverkauf zu 7,00 Euro und ermäßigt 5,00 Euro an der Museumskasse im Residenzschloss Altenburg und bei der Altenburger Tourismusinformation (Tel.: 03447/512800) erhältlich.
Unter Tel. 03447/512710 bzw. 03447/512716 werden montags bis freitags Kartenreservierungen entgegengenommen.


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