Hochwasserschutz- und Gewässerentwicklungskonzept

Hochwasserschutz- und Gewässerentwicklungskonzept

Vielfältige Nutzungen führten im letzten Jahrhundert verstärkt zur Inanspruchnahme von Flächen für Überschwemmungen und zur Einengung der Entwicklungsmöglichkeiten der Fließgewässer. Ca. 400 km Fließgewässer gibt es im Landkreis Altenburger Land. Die Hochwasserereignisse der letzten Jahre haben im Altenburger Land gezeigt, welches Schadensausmaß dadurch entstehen kann.
Um dieses Ausmaß zukünftig nachhaltig zu minimieren, soll im Auftrag der Stadt Altenburg und den sich beteiligenden Gemeinden Nobitz, Gerstenberg, Lödla und Kriebitzsch im Rahmen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie und des Wasserhaushaltgesetzes ein Hochwasserschutz- und Gewässerentwicklungskonzept erarbeitet werden, welches sich für die Gewässer II. Ordnung Blaue Flut, Kleiner Jordan/Deutscher Bach und Gerstenbach von der Quelle bis zur Mündung erstreckt.
Das Hochwasserschutzkonzept beinhaltet die Erfassung des Istzustandes auf Grundlage vorhandener Daten und ergänzender Vermessungen, daraus folgende hydrologische Untersuchungen und Berechnungen, die Ableitung differenzierter Schutzziele und die Maßnahmenplanung. Auf dieser Grundlage können später Einzelmaßnahmen an den Gewässern geplant und umgesetzt werden.
Das Gewässerentwicklungskonzept ist eine einzugsgebietsbezogene Gesamtschau für die Gewässer und deren Auen. Es beschreibt den potenziell natürlichen Gewässerzustand (sogenanntes Leitbild), den aktuellen Gewässer- und Auenzustand sowie bestehende Nutzungsansprüche und leitet daraus Entwicklungsziele ab. Zum Schluss werden Maßnahmen zu Gewässerentwicklung aufgezeigt, die –analog dem Hochwasserschutzkonzept- Planungsgrundlage für spätere Maßnahmen an Einzel-/Teilabschnitten der untersuchten Gewässer sind.
Die Erarbeitung des Hochwasserschutz- und Gewässerentwicklungskonzeptes ist in den Jahren 2016-2019 geplant.

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Hochwasserschutz- und Gewässerentwicklungskonzept (application/pdf 1.1 MB)