Wasserspiel auf dem Markt

25.06.2019

Stadtrat gab grünes Licht

Wasserspiel Neugestaltung Wasserspiel auf dem Altenburger Markt.

Auf dem Altenburger Marktplatz kann ein munter sprudelndes Wasserspiel gebaut werden. Die Stadträte stimmten dem Vorhaben in der Sitzung am 29. Mai einhellig zu. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass mit dem Bau im Frühjahr nächsten Jahres begonnen wird, sodass es voraussichtlich im Sommer 2020 in Betrieb genommen werden kann.
Bei der vom Stadtrat beschlossenen Maßnahme handelt es sich um ein niveaugleiches Wasserspiel mit zehn Düsen, das eine Fläche von circa 5 mal 6 Metern beansprucht, befahrbar ist und über umlaufende Entwässerungsrinnen verfügen soll. Geplant ist die Einordnung in der Platzmitte, etwa in Höhe des Cafés Domizil. Entworfen haben das Modell die Dresdner Landschaftsarchitekten „Kretzschmar & Partner“, die ein ähnliches Wasserspiel auf dem Jakobikirchplatz in der Chemnitzer Innenstadt realisiert haben.
In die Ideenfindung war auch die Altenburger Bevölkerung einbezogen. Die Stadt hatte im Vorjahr einen entsprechenden Aufruf gestartet. Mehr als zwanzig konkrete Vorschläge waren bis Mitte Oktober bei Facebook, per Mail und per Post ins Rathaus übermittelt worden, die Tendenz war eindeutig zugunsten eines Wasserspiels. Im März war das Modell im öffentlichen Teil der Sitzung vom Bauausschuss der Stadt favorisiert worden.
Für das Wasserspiel hatte sich auch Oberbürgermeister André Neumann stark gemacht. Mit einem solchen Wasserspiel erhalte der Altenburger Markt eine echte Attraktion, die zum Verweilen einlade. In der Folge werde sich auch die Aufenthaltsdauer der Kunden verlängern und das mache sich für die Händler in der Innenstadt bezahlt.
Dank der niveaugleichen Bauweise wird die Durchführung von Großveranstaltungen wie Bauernmärkte nicht beeinträchtigt.
Im Stadtrat skizzierte der Oberbürgermeister weitere Schritte zur Marktgestaltung. Demnach werde ein Konzept erarbeitet, das Schattenspender und Begrünung zum Ziel hat.
Für die Finanzierung des Wasserspiels stehen Fördermittel von circa 237.000 Euro zur Verfügung. Da diese zweckgebunden sind, erübrigen sich Diskussionen über eine alternative Verwendung.


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