Riesige Spielesammlung im Schloss

23.09.2020

30000 Unikate finden in Altenburg neue Heimat

Seit Jahrzehnten sammelten Ferdinand und Dagmar de Cassan Spiele und betrieben das Österreichische Spielemuseum in der Nähe von Wien. Nach dem Tod von Ferdinand de Cassan hat seine Frau Dagmar de Cassan eine neue Heimat für diese Sammlung gesucht und gefunden. In dieser Woche kam ein großer Teil davon, sicher in Kisten verpackt, im Residenzschloss an.

Rückblick: Am 1. Oktober 2019 übernahm das Institut für Ludologie in Berlin die Sammlung de Cassan. Jedoch stellt das Institut die Sammlung mit ihren mehr als 30.000 Unikaten dem Schloss-und Kulturbetrieb Altenburg zur Verfügung. Altenburg verfügt damit über die größte internationale Sammlung für Brett- und Kartenspiele. Die damit verbundene Ansiedlung einer Außenstelle des Berliner Institutes in Altenburg bildet einmal mehr ein solides wissenschaftliches und museales Fundament für die zukünftige Spielewelt. Prof. Dr. Jens Junge, Direktor des Institutes hat bisher maßgeblich die Erarbeitung der Konzeption der Spielewelt begleitet.

Das Institut für Ludologie forscht und lehrt im Fachgebiet Spielwissenschaften an der SRH University Berlin, School of Design an Communication ist Kooperationspartner des gamelab.berlin der Humboldt Universität zu Berlin und der Plattform spielen.de. Analoge und digitale Spiele gehören zum Forschungsgegenstand.

Die Sammlung wird zunächst im Residenzschloss Altenburg eingelagert. Die entsprechenden Lagerkapazitäten und –bedingungen wurden durch die Ertüchtigung vorhandener Depoträume geschaffen. Nachfolgen wird die Sichtung, Dokumentation und Archivierung der Sammlung.


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